Die Verträge vom Mediahaus Verlag sind rechtswirksam. Das resultiert auch aus der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH). Der Bundesgerichtshof ordnet Verträge als Werkverträge ein. Bei einem Werkvertrag zählt der Werbeerfolg keineswegs zum wesentlichen Inhalt des Vertrags. Das heißt, der Mediahaus Verlag in Düsseldorf hat seine vereinbarten Aufgaben erfüllt, sobald er die Reklame in seinen Publikationen veröffentlicht und an seine Partner schickt, welche dies für den Publikumsverkehr publik machen.

Damit erteilt der Bundesgerichtshof der Rechtsauffassung eine Zurückweisung, dass ein Vertrag in Ermangelung näherer Vereinbarungen zur Werbewirksamkeit der Kampagne nicht ausreichend erstellt und daher wirkungslos sei. Das heißt, sobald der Mediahaus Verlag seine Werbung in seinem Magazin veröffentlicht und diese vertragsgemäß übergeben hat, hat er die vertraglichen Pflichten erbracht. Es ist ähnlich mit Postsendungen oder aber Plakaten: Wenn die Briefe versandt oder aber die Plakate aufgehängt wurden, sind die vertraglichen Pflichten erledigt. Der BGH ist das höchste deutschsprachige Gericht. An seine Urteile müssen sich alle untergeordneten Gerichte halten, also sowohl Amtsgerichte (AG), Landesgerichte (LG) sowie ebenfalls Oberlandesgerichte (OLG).

Falschmeldungen im Netz

Im Netz betonen einige Anwälte jedoch, die Verträge vom Mediahaus Verlag seien keinesfalls wirksam. Sie schlagen vor, dass Kunden den Kontrakt einseitig auflösen können bzw. die Forderungen nicht zu zahlen brauchen, auch dann, wenn der Mediahaus Verlag die Anzeigen schon publiziert hat. Doch das Gegenteil ist der Fall. Wie der Bundesgerichtshof urteilt, sind die Werbeverträge vom Mediahaus Verlag rechtswirksam. Die Anwälte machen sich durch die Äußerungen nicht rechtlich angreifbar. Sie geben keinerlei Erfolgsgarantie ab und verwenden bei der Begründung in voller Absicht verschwommene Begriffe. Im Zuge dessen unterliegen ihre Äußerungen der Meinungsfreiheit und können keineswegs unterlassen werden. Wer auf derartige Ratgeber hört, geht ein großes finanzielles Wagnis ein. Denn der Mandant muss schließlich nicht nur die Kosten des Anwalts, sondern des ganzen Verfahrens zahlen.

Lieber Austausch mit dem Mediahaus Verlag führen

Bevor Firmenkunden den falschen Informationen vertrauen, können sie bei eventuellen Schwierigkeiten lieber das Gespräch mit dem Mediahaus Verlag suchen. Es ist für sie definitiv besser – und billiger. Für den Mediahaus Verlag ist Kundenzufriedenheit sehr relevant. Ein Dialog mit dem Mediahaus Verlag ist billiger als ein mögliches langjähriges Verfahren durch zahlreiche Instanzen. Dies hat ebenfalls für den Kunden einen Vorteil, denn der Mediahaus Verlag veröffentlicht gegen ein gerechtes Entgelt die Reklame in einem hochwertigen Magazin.